Achte Altersberichtskommission nimmt ihre Arbeit auf

Die Sachverständigenkommission für den Achten Bericht zur Lage der älteren Generation in Deutschland hat heute ihre Arbeit aufgenommen. Zehn Expertinnen und Experten aus Psychologie, Sozialwissenschaft, Gerontologie, Informatik, Pflege- und Kulturwissenschaft sind von der Bundesministerin Dr. Franziska Giffey beauftragt, das Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ zu beleuchten und politische Handlungsempfehlungen für diesen Bereich zu formulieren. Dabei soll an die zentrale Zielsetzung des Siebten Altersberichts angeknüpft werden: die Teilhabe und das selbstbestimmte Leben älterer Menschen sicherzustellen – dieses Mal mit Blick auf die Chancen und Herausforderungen digitaler und anderer technischer Unterstützungsmöglichkeiten in verschiedenen Lebensbereichen. Die Technisierung und Digitalisierung ganz unterschiedlicher Lebensbereiche macht auch vor den Alltagswelten älterer Menschen nicht Halt – und wirft Fragen auf, etwa zum tatsächlichen Nutzen und zu den Auswirkungen unterschiedlicher Technisierungsprozesse.

Erneut arbeitet die mittlerweile achte Sachverständigenkommission unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Kruse, Professor für Psychologie und Gerontologie und Direktor des Instituts für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Weitere Mitglieder sind:

Prof. Dr. Birgit Apfelbaum, Professorin für Kommunikations- und Sozialwissenschaft an der Hochschule Harz

Prof. Dr. Britta Böckmann, Professorin für Medizinische Informatik an der Fachhochschule Dortmund

Prof. Dipl.-Ing. Andreas Hein, Professor für Automatisierungs- und Messtechnik und Direktor des Instituts für Versorgungsforschung, Vorstandsmitglied und Sprecher des Bereichs Gesundheit des OFFIS – Institut für Informatik an der Universität Oldenburg

Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Professor für Gemeindenahe Pflege an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Dr. Sybille Meyer, Leiterin des SIBIS Instituts für Sozialforschung und Projektberatung

Junior-Prof. Claudia Müller, Juniorprofessorin für Wirtschaftsinformatik, insbesondere IT für die Alternde Gesellschaft, an der Universität Siegen

PD Dr. Helga Pelizäus-Hoffmeister, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für allgemeine Soziologie der Universität der Bundeswehr München

Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA), Berlin

Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Seniorprofessor am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg / Netzwerk Alternsforschung

Damit konnte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine ausgezeichnete Riege an Expertinnen und Experten gewinnen, die sich psychologischen, gesundheitlichen, soziologischen, ethischen und anderen Aspekten des Themas „Ältere Menschen und Digitalisierung“ widmen werden. Die Kommission wird sich auch mit Fragen zum Technikeinsatz in pflegerischer und gesundheitlicher Versorgung, mit Sozialraumentwicklung und Mobilität befassen.

Eine Neuerung gibt es schon bevor die ersten Zeilen des Berichts überhaupt geschrieben sind: Der Altenbericht heißt künftig „Altersbericht“.

Mehr zum Achten Altersbericht finden Sie auf www.achter-altersbericht.de.

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