Qualität, Verantwortung, Ethik

Die Mitglieder der DGGG streben die Sicherung von hoher Qualität in ihren unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern an. Dies gilt sowohl für die wissenschaftlichen Arbeiten als auch für die vielfältigen Praxisfelder. So gibt es methodische Standards für gute quantitative oder qualitative Forschung und diverse Qualitätssiegel für die praktische Arbeit. Die Forschung mit Tieren wird zusätzlich von Tierversuchskommissionen und die Forschung an Menschen häufig von Ethikkommissionen geprüft und evaluiert. Insbesondere die Forschung mit fragilen Menschen, die mitunter auch an demenziellen Erkrankungen leiden, erfordert nicht nur Sorgfalt, sondern auch eine besondere Sensibilität für die ethische Reflexion wissenschaftlichen Handelns. Praktisch tätige Gerontolog*innen z.B. in Beratungsstellen oder stationären Einrichtungen wie Heimen und Krankenhäusern tragen eine große Verantwortung. Sie unterliegen der sogenannten Garantenpflicht, die sie dazu verpflichtet zu verhindern, dass einem pflegebedürftigen Menschen Schaden zugefügt wird.

Zertifikate

Alterstraumatologisches Zentrum

Eine Initiative zur Sicherung und Förderung der Versorgungsqualität alterstraumatologischer Patienten in der stationären Versorgung.

Damit die Zusammenarbeit von Geriatrie und Unfallchirurgie einen strukturell gefestigten Rahmen erhält, hat die DGGG gemeinsam mit dem Bundesverband Geriatrie und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), unter Einbeziehung unfallchirurgischen Sachverstands, einen Anforderungskatalog für alterstraumatologische Zentren entwickelt. Im Mittelpunkt steht die gegenseitige Ausrichtung der geriatrischen und unfallchirurgischen Arbeitsweisen auf die Erfordernisse einer strukturierten optimalen Versorgung der geriatrischen Traumapatienten. Die drei Herausgeber bieten Kliniken, die in der Alterstraumatologie in einem Zentrum zusammen arbeiten, ein Zertifizierungsverfahren an, um diese wertvolle Arbeit transparent in der Öffentlichkeit darzustellen und zu dokumentieren.

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