Großer Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie

Vergaberichtlinien des Großen Preises der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie schreibt zweijährlich den Großen Preis der DGGG zur Förderung und Auszeichnung herausragender Wissenschaftler*innen auf dem Gebiet der Gerontologie und Geriatrie aus. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 € und kann unter bis zu zwei Bewerber*innen aufgeteilt werden.

Sowohl Nominierungen durch andere Personen als auch Selbstbewerbungen sind möglich.

Folgende Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt:

  • Wissenschaftlicher Lebenslauf (tabellarisch)
  • Publikationsverzeichnis
  • die wissenschaftliche Arbeit, mit der man sich bewirbt, als erstellte Datei im Format PDF
  • kurze zusätzliche Zusammenfassung der wissenschaftlichen Arbeit, mit der die Bewerbung für den Preis angestrebt wird (maximal 2 DIN-A4-Seiten), gegliedert nach: Hintergrund und Stand der Forschung, Fragestellung, Methodischer Ansatz und zentrale Befunde sowie deren Bedeutung, ebenfalls im Format PDF

    Bei mehreren Autor*innen sollte im Begleitbrief klargestellt sein, wer welchen Anteil an der Arbeit geleistet hat, und mit Unterschrift aller Autor*innen bestätigt werden, dass alle Ko-Autor*innen mit der Bewerbung um den Preis einverstanden sind.

    Die Bewerbungen sollen bis zum 31. Mai des Ausschreibungsjahres inkl. einem aktuellen, druckfähigen Passfoto (min. 300 dpi) sowie einem kurzen Abriss zu ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit (max. 1.200 Zeichen inkl. Leerzeichen) bei der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie an die E-Mail: gs@dggg-online.de eingereicht werden.
     
    Über die Zuerkennung des Preises entscheidet ein Preiskollegium. Das Preiskollegium setzt sich zusammen aus dem Präsidium der Gesellschaft und bis zu drei fachlich kompetenten Gutachter*innen, die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie sein sollten.
     
    Die Preisverleihung erfolgt anlässlich des im zweijährigen Turnus stattfindenden Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie. Die Teilnahme der ausgezeichneten Person an der Eröffnungssitzung ist erforderlich. 

    Preisträger Großer Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie

    Preisverleihung Preisträger (bis 2012 Max-Bürger-Preis der DGGG)
    1967, Nürnberg1.Dr. Iwan Ljubenow, Plodiv/Bulgarien
     2.Dr. Hans Leimbach, Karlsruhe-Durlach
    1968, Nürnberg1.Prof. Dr. Fritz Heim, Direktor des Pharmakologischen Instituts der Universität Erlangen-Nürnberg
     2.Prof. Dr. Günter Quadbeck, Direktor des Instituts für Pathochemie und Allgemeine Neurochemie der Universität Heidelberg
    1969, Nürnberg Prof. Dr. W. Hollmann, Direktor des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin Köln
    1970, Nürnberg PD Dr. Franz Heinrich Hertle, II. Medizinische Klinik und Poliklinik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
    1971, Nürnberg Prof. Dr. Fritz Verzár, Direktor des Instituts für experimentelle Gerontologie, Basel
    1972, Nürnberg1.PD Dr. Bernard Garnier, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, Fribourg
     2.PD Dr. Klaus Oesterreich, Psychiatrische Klinik der Universität Heidelberg
    1973, Nürnberg1.Prof. Dr. Ursula M. Lehr, Lehrstuhl für Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Universität Köln
     2.Prof. Dr. D. Platt, Medizinische Kliniken und Polikliniken der Universität Gießen
    1974, Nürnberg1.Dr. H. Radebold, Hildegard Bechtler, Ingeburg Pina, Psychosoziales Zentrum der Universität Ulm
     2.Prof. Dr. M. Bergener, Dr. K. Behrends, R. Zimmermann, Psychiatrisches Behandlungszentrum der Rheinischen Landesklinik Köln-Merheim
    1975, Nürnberg1.PD Dr. E. Lang, Chefarzt der Inneren Abteilung im Waldkrankenhaus Erlangen
     2.Dr. R. Schmitz-Scherzer, Psychologisches Institut der Universität Bonn
    1976, Berlin Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Thomae, Direktor des Psychologischen Instituts der Universität Bonn
    1978, Hamburg1.PD Dr. B. Krauss, Chefarzt der Klinik Christophsbad Göppingen
     2.Prof. Dr. J. Lindner, Pathologisches Institut der Universität Hamburg
     3.Prof. Dr. A. Ruiz-Torres, Medizinische Klinik des Klinikums Charlottenburg der Freien Universität Berlin
     4.Prof. Dr. A. V. Ungern-Sternberg, Medizinische Klinik der Universität Mainz
    1980, Berlin1.Prof. Dr. W. E. G. Müller, Physiologisches-chemisches Institut Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
     2.Dr. Insa Fooken, Psychologisches Institut der Universität Bonn
     3.Dr. J. Bruder, Dipl.-Psych. D. Klusmann, Prof. Dr. H. Lauter, Soz. paed. grad. Inge Lüders, Allgemeines Krankenhaus Ochsenzoll, Hamburg
    1982, Bamberg1.Dr. K. Gofferje , Dr. O. Schnell, Carl-Korth-Institut Erlangen
     2.Prof. Dr. L. Rosenmayr, Institut für Soziologie der Universität Wien
    1984, Frankfurt1.Dr. W. Rückert, Kuratorium Deutsche Altershilfe
     2.Dr. H. Gutzmann, Freie Universität Berlin
     3.Prof. Dr. P. K. Müller et al., Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried
    1986, Travemünde1.PD Dr. Bramann, Medizinische Universitätsklinik und Poliklinik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
     2.Dr. W. Wortberg, Lüdenscheid
     3.Prof. Dr. H. Radebold, Gesamthochschule Kassel, ASG
    1988, Kassel Prof. Dr. Dr. H. C. Schröder, Institut für Physiologische Chemie der Universität Mainz
    1990, Lübeck1.Prof. Dr. W. Beier, Berlin
     2.Dr. W. Saup, Universität Augsburg
    1992, Berlin PD Dr. Andreas Kruse, Institut für Gerontologie Heidelberg
    1994 keine Verleihung
    1996, Leipzig1.Dr. R. Thiesemann, Dr. W. H. H. Kruse, Prof. Dr. H. P. Meier-Baumgartner, Zentrum für Geriatrie: Albertinen Haus, Hamburg
     2.Prof. Dr. H. W. Wahl, Deutsches Zentrum für Altersforschung. Heidelberg
    2002, Dresden Dr. med. Gudrun Schneider, Universitätsklinikum Münster, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie
    2008, Potsdam  Prof. Dr. Gerd Naegele, Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund
    2010 Berlin Dr. Alessandro Cellerino, PD Dr. Matthias Platzer und Prof. Dr. Christoph Englert, Fritz Lipmann Institut (Jena)
    2012, Bonn  Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, DZA Berlin
    2014  keine Verleihung
    2016, Stuttgart  Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Katholische Hochschule Freiburg
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